Alle Episoden

Trailer

Trailer "Psyche stärken: 10 Tipps, die helfen"

0m 57s

Die Psychologin Denise Rama zeigt im losleben.stories-Podcast, wie man problematische Denk- und Verhaltens­muster erkennt – und Schritt für Schritt verändert. Ab 13.5.2026 auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

2.10 Bonding mit dem Baby – was passiert in den ersten Momenten?

2.10 Bonding mit dem Baby – was passiert in den ersten Momenten?

11m 49s

Die erste Stunde nach der Geburt nennt man „Golden Hour“. Haut-zu-Haut-Kontakt stabilisiert Atmung und Temperatur des Babys und fördert bei der Mutter die Oxytocin-Ausschüttung. Die Erst­unter­suchung (U1) und der APGAR-Test erfolgen direkt nach der Geburt – ohne das Baby von der Mutter zu trennen. Stillen beginnt mit dem Kolostrum, der nährstoff­reichen Vormilch. Geduld ist gefragt: Stillen ist ein gemeinsamer Lern­prozess.

Wichtigster Rat der Hebamme:
Vergiss deine eigenen Bedürfnisse nicht! Ich wünsche mir für jede Frau, dass sie liebevoll umsorgt wird. Dass sie in dieser Zeit Ruhe hat, anzu­kommen, zu heilen und sich in ihrer neuen Rolle zu finden.
→ Mehr...

2.9 Welche Rolle spielen Partner:innen?

2.9 Welche Rolle spielen Partner:innen?

11m 7s

Begleit­personen sind bei einer Geburt Halt­geber:innen, Schutz­schild und Kommunikator:innen. In manchen Ländern und Kulturen ist es üblich, dass nicht die:der Partner:in, sondern die Mutter oder Schwieger­mutter der Gebärenden die Geburt begleiten. In Österreich sind oft die Väter dabei.

Mögliche Unterstützungsmaßnahmen:
- Vorab besprochene Wünsche an das Geburtsteam weitergeben
- ungefragt Wasser reichen
- Ruhe bewahren
- Notizen machen – um sich später an den Ablauf zu erinnern

Direkt nach der Geburt, während des Wochen­betts übernehmen Väter, Partner:innen oder andere Angehörige eine zentrale Rolle: kochen, einkaufen, Besuch fern­halten. Warum ist das Wochen­bett so wichtig? Mutter und Kind sollen in Ruhe zueinander...

2.8 Austreibungs­phase: Pressen oder schieben?

2.8 Austreibungs­phase: Pressen oder schieben?

9m 13s

Ist der Mutter­mund vollständig geöffnet, beginnt die aktive Phase. Hebamme Erika spricht lieber von „mitschieben“ als von „pressen“. Das Druck­gefühl wird intensiver – vergleichbar mit starkem Stuhl­drang. Geschoben wird nur während einer Wehe. Viele Frauen erleben diese Phase trotz Intensität als kraftvoll – weil sie aktiv mitarbeiten können und den Fort­schritt spüren.
→ Mehr dazu in Folge 2.8

2.7 Was passiert in der Eröffnungs­phase?

2.7 Was passiert in der Eröffnungs­phase?

9m 16s

In dieser Phase öffnet sich der Mutter­mund auf 10 Zentimeter. Richtwert: etwa ein Zentimeter pro Stunde.
Bewegung ist jetzt zentral. Aufrechte und vornübergebeugte Positionen helfen dem Baby, sich optimal ins Becken zu drehen und tiefer­zu­treten. Die Hebamme kontrolliert regel­mäßig Mutter­mund und Herz­töne des Babys.
→ Mehr dazu in Folge 2.7

2.6 Wie halte ich die Geburtsschmerzen aus?

2.6 Wie halte ich die Geburtsschmerzen aus?

12m 23s

Schmerz ist individuell. Unter­stützend wirken: Bewegung, Wärme und Wasser, Atmung, Massagen, Schmerz­mittel oder PDA

Eine PDA ist kein Zeichen von Schwäche. Geburt ist kein Wettkampf. Entscheidend ist, was du in diesem Moment brauchst.

→ Mehr dazu in Folge 2.6

2.5 Wie merke ich, dass es losgeht?

2.5 Wie merke ich, dass es losgeht?

10m 39s

Sichere Zeichen sind:
- regel­mäßige Wehen (alle 5 Minuten, eine Minute lang, über mindestens eine Stunde)
- oder ein Blasen­sprung
Unsichere Zeichen, wie der Abgang des Schleim­pfropfs, sind kein Start­signal.

Und: Blasen­sprung ist kein Not­fall wie im Film. Entspann dich, du hast Zeit. Gerade erste Geburten dauern meist länger, als die Mütter glauben.
→ Mehr dazu in Folge 2.5

2.4 Was passiert in den letzten Wochen der Schwanger­schaft?

2.4 Was passiert in den letzten Wochen der Schwanger­schaft?

14m 48s

Körper und Psyche bereiten sich vor: Senk­wehen, steigender Druck auf den Becken­boden, Nestbautrieb.

Jetzt ist Zeit für:
- Kliniktasche packen
- Dokumente vorbereiten
- Geburts­ablauf mit Begleit­person (zum Beispiel dem Vater) besprechen
- Unter­stützung fürs Wochen­bett organisieren

Wichtigster Tipp der Hebamme: Plane das Wochen­bett genauso bewusst wie die Geburt. Gönn dir die Erholung. Dein späteres Ich wird es dir danken.
→ Mehr dazu in Folge 2.4

2.3 Vaginale Geburt und Kaiserschnitt: Welche Möglichkeiten gibt es?

2.3 Vaginale Geburt und Kaiserschnitt: Welche Möglichkeiten gibt es?

12m 35s

Vaginale Geburt und Kaiserschnitt: Beides sind Geburten. Der Begriff „natürliche Geburt“ wertet unnötig. Ein Kaiser­schnitt (oder wertfrei ausgedrückt: „Bauch­geburt“) kann geplant, gewünscht oder medizinisch notwendig sein. Echte Not­kaiser­schnitte sind selten. Die vaginale Geburt bringt meist eine schnellere körper­liche Erholung. Aber: Es gibt kein „besser“ oder „schlechter“. Entscheidend ist, womit du dich gut fühlst.
→ Mehr dazu in Folge 2.3

2.2 Wo und wie kommt mein Kind zur Welt?

2.2 Wo und wie kommt mein Kind zur Welt?

10m 58s

Geburtsumgebung, Hebamme und Co.: Die Wahl hängt von deiner Schwangerschaft ab – und davon, wo du dich sicher fühlst.
Hausgeburten kommen bei komplikationslosen Schwangerschaften infrage. Im Krankenhaus gibt es unterschiedliche Settings, inklusive hebammengeleiteter Geburt. Eine Wahlhebamme bietet kontinuierliche 1:1-Betreuung – man kennt sich und vertraut sich – das schafft Sicherheit.
Wichtig: Geburt ist Teamarbeit. Als werdende Mutter bist du die aktive Person im Prozess.
→ Mehr dazu in Folge 2.2