losleben.stories

Im losleben.stories-Podcast bezieht ein:e Expert:in Stellung zu Alltagsfragen aus den Bereichen Körper, Psyche und (finanzielle) Zukunft.

losleben.stories ist das neue Online-Magazin der Wiener Städtischen Versicherung, entwickelt und gestaltet von Egger & Lerch, der Corporate-Media-Agentur der Tageszeitung DER STANDARD. Hier dreht sich alles um ein gesundes, selbstbestimmtes und gut abgesichertes Leben.

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Neueste Episoden

3.10 Warum fällt Abschalten nach der Arbeit so schwer?

3.10 Warum fällt Abschalten nach der Arbeit so schwer?

8m 44s

Vor allem im Homeoffice fehlen klare Über­gänge. Arbeit und Freizeit finden am selben Ort statt, oft sogar am selben Tisch. Das Gehirn bekommt kein ein­deutiges Signal mehr, wann Schluss ist. Die Folge ist ein dauer­hafter „On-Modus“. Rituale können hier helfen, diese Grenze wieder herzu­stellen. Ein bewusstes Ende des Arbeits­tags, ein kurzer Spazier­gang oder das Aufs­chreiben offener Aufgaben schaffen Abstand. Ebenso wichtig sind Pausen – nicht als Luxus, sondern als Voraus­setzung dafür, lang­fristig leistungs­fähig zu bleiben.
→ Mehr dazu in Folge 3.10 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

3.9 Prokrastination: Warum hilft es, einfach anzufangen?

3.9 Prokrastination: Warum hilft es, einfach anzufangen?

8m 8s

Prokrastination hat weniger mit Faulheit zu tun als mit dem Versuch, unange­nehme Gefühle zu vermeiden. Aufgaben wirken groß, unüber­sichtlich oder anstrengend – also werden sie verschoben. Das Paradoxe: Der Druck steigt dadurch. Ein ein­facher Einstieg kann sein, sich nur fünf Minuten vorzu­nehmen. Das senkt die Hürde so weit, dass ein Anfang möglich wird. Und genau dieser Anfang verändert oft schon alles. Denn Motiva­tion entsteht nicht davor, sondern währenddessen.
→ Mehr dazu in Folge 3.9 unserer Psychologie-Podcast-Reihe

3.8 Smartphone-Falle: Warum fällt es so schwer, das Handy wegzulegen?

3.8 Smartphone-Falle: Warum fällt es so schwer, das Handy wegzulegen?

12m 20s

Wer den ganzen Tag am Bild­schirm klebt, tut das kaum absichtlich: Social-Media-Platt­formen arbeiten mit Mecha­nismen, die abhängig machen. Vor allem die Mischung aus unvorher­sehbaren Inhalten und emotio­nalen Reizen sorgt dafür, dass wir länger dran­bleiben, als wir eigentlich wollen. Hinzu kommt, dass viele nicht aus Interesse scrollen, sondern aus einem Gefühl heraus – Langeweile, Unsicher­heit oder Stress. Das macht es schwer, einfach aufzuhören.

Veränderung beginnt hier nicht mit Verzicht, sondern mit Bewusst­sein. Wer versteht, warum er zum Handy greift, kann gezielt gegen­steuern – etwa durch kleine Hürden oder klare Zeit­grenzen. Ent­scheidend ist, wieder selbst zu bestimmen, statt auto­matisch zu reagieren. Praktische...

3.7 Warum sind wir abends oft entscheidungsunfähig?

3.7 Warum sind wir abends oft entscheidungsunfähig?

8m 23s

Im Laufe eines Tages treffen wir unzählige Ent­scheidungen – oft unbe­wusst. Jede einzelne kostet ein wenig Energie. Am Abend ist diese Ressource schlicht erschöpft. Das zeigt sich dann bei scheinbar banalen Fragen. Was esse ich? Was ziehe ich morgen an? Selbst einfache Ent­scheidungen können plötzlich anstrengend werden. Eine Möglich­keit, damit umzugehen, ist Verein­fachung. Unwichtige Ent­scheidungen bewusst schnell treffen – und dann nicht mehr hinter­fragen. So bleibt mehr mentale Energie für die Dinge, die wirklich relevant sind.
→ Mehr dazu in Folge 3.7 unserer Psychologie-Podcast-Reihe